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Karriere in der IT-Branche: E-Commerce ein großer Markt

Der Fachkräftemangel hat die IT-Branche wirklich schon seit Jahren im Griff. Ende 2020 waren rund 86.000 Stellen für IT-Fachkräfte noch frei. Zwar war die Zahl im Vergleich zum Vorjahreswert leicht rückläufig, dennoch ist sie beachtlich hoch. Dabei sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Karriere besser denn je und in Zukunft wird sich dieser Trend wohl noch so weiterentwickeln. Besonders E-Commerce-Unternehmen sind ein ausgezeichneter Stellenmarkt für IT-Spezialisten und -Spezialistinnen, denn gekauft wird immer und online immer mehr. Doch welche Aufgaben können IT-Fachkräfte erwarten und welchen Platz können sie im Unternehmen einnehmen?   Fachkräftemangel in Deutschland Wie bereits erwähnt, ist der Fachkräftemangel in Deutschland auf hohem Niveau. Selbst wenn die Zahlen zumindest für das Jahr 2020 leicht rückläufig waren, mit 86.000 offenen Stellen für IT-Kräfte, sind sie dennoch nicht zu unterschätzen. Die Folge ist nämlich vor allem, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zwar Stellen besetzen unter einer großen Arbeitslast leiden. Dadurch sind viele der entsprechenden Personen mitunter stark von Burnout betroffen. Eine Besserung ist jedoch nicht in Sicht. Zumindest gehen viele Unternehmen davon aus, dass sich der Fachkräftemangel in der Branche in den kommenden Jahren sogar noch weiter verschärfen wird. Das trifft auf rund 60 Prozent der Betriebe zu, die im Rahmen einer Bitcom-Studie befragt wurden. Einer der Gründe dabei ist möglicherweise die Corona-Pandemie.   Wo mangelt es konkret? IT-Experten und -Expertinnen werden an vielerlei Stellen benötigt. Man spricht zwar immer wieder von IT-Branche allerdings ist damit meist die Gesamtheit der IT-Berufe gemeint, die sich auf eine ganze Bandbreite an Branchen verteilt. Unternehmen sind vor allem auf der Suche nach Software-Entwicklern. Die Betriebe möchten die Digitalisierung intern vorantreiben und dabei nicht unbedingt auf externe Hilfen angewiesen sein. Daneben fehlt Personal in der IT-Administration, -Sicherheit oder dem Projektmanagement. Zudem werden Skills verlangt, wie beispielsweise Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, analytisches Denken und Kommunikationskompetenz. Ein zukunftsweisender Arbeitsplatz für Fachkräfte in der IT ist jedoch auch die E-Commerce-Branche. Online-Shops werden immer beliebter, deshalb wird Fachpersonal in diesem Bereich immer wichtiger.   E-Commerce-Branche aus Wachstumskurs Die Vorteile eines Online-Geschäfts im Vergleich zum Laden an der Ecke, der seine Waren exklusiv dort verkauft, liegen auf der Hand: Ein breites, wenn nicht sogar globales, Publikum wird angesprochen. Ein größeres Publikum bedeutet folglich mehr potenzielle Kundinnen und Kunden und in der Folge mehr Geld für das Unternehmen. Die können ihre Kundschaft über das Internet gezielter ansprechen, was ebenfalls einen Vorteil gegenüber dem stationären Einzelhandel darstellt. Mittlerweile gibt es jedoch viel mehr als nur den Versandriesen Amazon oder das Aktionsportal eBay. Viele andere Anbieter sind ins E-Commerce Geschäft eingestiegen und bringen mehr Varianz ins Spiel. Bestes Beispiel ist der Anbieter Sparheld, der keine eigenen Produkte verkauft, sondern Gutscheine und Rabatte für diverse Online-Shops anbietet. Schon seit 2009 existiert das Unternehmen und ist mit Vertretungen in sechs Ländern der EU konstant auf Wachstumskurs. Auch kleinere, lokale Unternehmen haben mittlerweile eine eigene Präsenz im Internet aufgebaut. Durch die Corona-Pandemie sahen sie sich mitunter dazu gezwungen, um ihr Einkommen weiterhin sichern zu können. Wer E-Commerce betreiben will, und zwar professionell und erfolgreich, muss mit einem hohen Aufwand rechnen. Denn es geht nicht nur um das reine Verkaufen von Produkten, sondern um einen gepflegten Auftritt im Netz. An dieser Stelle kommen die IT-Fachkräfte ins Spiel.   Aufgaben für IT-Spezialisten in der E-Commerce-Branche Gerade am Anfang eines neuen Online-Shops gibt es einige große Aufgaben, die von IT-Fachkräften übernommen werden sollten. Über allem steht dabei nämlich die Konzeption des Shops mit einer übersichtlichen und leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche. Dazu gehört auch das Anlegen von entsprechenden Datenbanken oder speziellen Features, die auf der Seite enthalten sein sollen, um sich von anderen Shops abzuheben und das Kaufverhalten der Seitenbesucherinnen und -Besucher anzuregen. Die Übersichtlichkeit dabei ist jedoch nur ein Aspekt für einen funktionierenden Online-Shop mit einer hohen Konversionsrate. Auch die Seitenarchitektur spielt hier mit rein. IT-Spezialistinnen und -Spezialisten müssen dafür sorgen, dass die Produkte schnell gefunden werden können. Beispielsweise über die Suchfunktion oder über eine solide Kategorisierung der Produkte auf der Seite. Egal ob sich die Fachkräfte im in einer Abteilung des Unternehmens befinden oder extern engagiert werden. Es muss ein ständiger Austausch zwischen den verschiedenen Abteilungen eines E-Commerce-Unternehmens stattfinden. Man ist quasi die Schnittstelle für alle Abteilungen, da man dafür verantwortlich ist, alle Wünsche zu berücksichtigen und diese dann auf der Webseite unterzubringen. Gleichzeitig kann das eine Gratwanderung zwischen den Wünschen und der Usability der Seite sein. Hier sind deshalb gute Kommunikationsskills und eine gewisse Teamfähigkeit bei den IT-Fachkräften von Nöten. Die IT-Sicherheit ist hier ebenfalls ein großes Thema, denn nicht nur soll die Webseite verwaltet werden, sondern auch gegen Angriffe von außen abgesichert sein. Grundsätzlich sind Datensicherheit und Datenschutz ebenfalls wichtige Themen im E-Commerce.   Eigener Shop? Nicht selten kommt es vor, dass IT-Expertinnen und -Experten deshalb kurzerhand selbst einen Shop gründen. Sie bringen im Prinzip alle Basics mit, um das Projekt zum Laufen zu bringen. Allerdings sind hier zudem kaufmännische Skills gefordert sowie Unternehmergeist. Dann kann auch der eigene Shop zum Erfolg werden.  
Quelle: ZDNet.de – Karriere in der IT-Branche: E-Commerce ein großer Markt

Google migriert zu SAP

Der Google-Mutterkonzern Alphabet verlagert sein internes Finanzgeschäft von Oracle hin zu SAP-Software und folgt damit einem ähnlichen Schritt von Amazon. Beide Hyperscaler sehen Oracle offenkundig immer mehr als Wettbewerber.
Quelle: ZDNet.de – Google migriert zu SAP